Merry Christmas

Produktion: Nord-Ouest Productions und Senator Film Produktion

Regie:
Christian Carion

Genre:
historischer Film

Schauspieler:
Benno Fürmann (Nikolaus Sprinck)
Diane Kruger (Anna Sorensen )
Guillaume Canet (Lieutenant Audebert)
Daniel Brühl (Horstmayer)
Ian Richardson (Bishop)
Dany Boon (Ponchel)

offizielle Homepage: http://www.merrychristmas-derfilm.de/


Inhalt

„Zwischen den Schützengräben stehen die verhassten und erbittertsten Gegner um den Christbaum und singen Weihnachtslieder. Diesen Anblick werde ich mein Leben lang nicht vergessen!“

– Josef Wenzl, bayerisches Reserve-Infanterie-Regiment 16, Dezember 1914

Als der Erste Weltkrieg ausbricht, jubelt Europa. Hunderttausende junger Männer aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland melden sich, um in einen Krieg zu ziehen, von dem jeder, der an ihm teilnahm, dachte, er sei gerecht, glorreich und auch abenteuerlich.

Weihnachten 1914 an der Westfront: Die französischen, britischen und deutschen Truppen liegen sich schon seit Monaten in einem tödlichen Kampf gegenüber. Nach der anfänglichen Kriegsbegeisterung sind die Männer müde und ausgelaugt und haben auf beiden Seiten eigentlich nur noch den Wunsch nach Frieden.
Die dänische Sopranistin Anna Sörensen will sich diesen Wunsch erfüllen, indem sie Kronprinz Wilhelm von Preußen zu einem Konzertabend in der Nähe der Westfront überredet, an dem auch ihr Geliebter teilnehmen soll: der Berliner Tenor Nikolaus Sprink, der zu dieser Zeit ebenfalls im Schützengraben liegt.
Als er nach dem Konzert mit Anna zu seinen Kameraden zurückkehrt, um auch mit ihnen Weihnachten zu feiern, ereignet sich ein kleines Wunder: Die einfachen Soldaten auf beiden Seiten haben sich per Zettel und Zeichen verständigt und einen inoffiziellen Waffenstillstand verabredet: „We not shoot, you not shoot!”, so die Parole. Und es funktioniert. Als Nikolaus Sprink „Stille Nacht” anstimmt, antworten die Franzosen und Schotten mit Applaus. Man stellt Kerzen und Tannenbäume ins Niemandsland zwischen die Schützengräben. Soldaten, die gerade noch alles taten, um sich gegenseitig auszulöschen, steigen aus den Gefechtsständen, begraben gemeinsam ihre Toten, tauschen Geschenke aus und spielen sogar Fußball miteinander.

Aber die Verbrüderung mit dem Feind alarmiert die Heeresleitung, die mit aller Härte darauf reagieren und den kurzen Moment der Utopie zunichte machen.

Erst vier Jahre und elf Millionen Tote später ist der Krieg zu Ende.